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Aloe hereroensis (Engler 1888)

 

Photographiert bei Kuibis (Nam.), 28.11.10 - Alle Photos Copyright V. + C. Kettinger

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Kurzbeschreibung:

Synonyme:      

Aloe hereroensis var. hereroensis, ssp./var. lutea und var. orpeniae, Aloe orpeniae;

Heimat: Südl. Angola, Namibia und nordwestl. Südafrika (nordöstl. Northern Cape und westl. Free State); in trockenen, steinigen Wüsten und auf Felshängen in 300m-1700m Höhe;
Wuchsform:

einzeln oder wenig sprossend und so kleine Gruppen aus bis zu 3 Rosetten bildend, stammlos oder im Alter einen bis zu 1m langen, niederliegenden (selten aufrechten) Stamm ausbildend; mit ca. 30 Blättern, diese bläulich- bis bräunlich-graugrün, aufsteigend bis leicht ausgebreitet, nach oben gebogen, dreieckig-lanzettlich, leicht liniert bis gefurcht, die Unterseite bisweilen mit mehr oder weniger zahlreichen, weißlichen Flecken (besonders intensiv ausgeprägt bei einer Form aus der Kunene-Region im nordwestl. Namibia), die Ränder alle 8mm-15mm mit bis zu 4mm großen, (rötlich-)braunen, teils 2-spitzigen, stechenden Randzähnen besetzt, bis 50cm lang und bis 9cm breit; Rosetten dicht, bis ca. 60cm im Durchmesser;

Infloreszenz: mit 4-8 Zweigen, die unteren bisweilen erneut verzweigend, bis ca. 1m hoch; Trauben kopfig, dicht, bis 8cm lang und bis 10cm im Durchmesser;
Blüte: meist rötlich-orange, aber auch gelb ("var. lutea"), orange oder rein rot, zur Spitze hin häufig mit grünlichem Mittelstreifen, konisch bis leicht bauchig, bis 3,5cm lang; die Knospen stehen zunächst schräg aufrecht und sinken erst mit dem Erblühen herab; die Blütezeit an den Standorten in Namibia und Südafrika reicht von Juni (in Namibia oft erst ab Juli) bis September;
Bemerkungen:   Diese hübsche, recht anpassungsfähige Art besitzt ein ziemlich großes Verbreitungsgebiet und ist entsprechend variabel. Die nächsten Verwandten sind vermutlich Aloe mzimbana und die vegetativ sehr ähnliche Aloe viridiflora. Die Bilder 1 und 2 stammen aus dem BGM und zeigen eine Pflanze, die mit "Aloe hereroensis var. orpeniae" bezeichnet ist.
Literatur: S. Carter et al. (2011), S. 321; U. Eggli (Hrsg.) (2001), S. 144 f.;                 S. Rothmann (2004), S. 66 f.; Van Wyk + Smith (1996), S. 142 f.;

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